Jubiläumswoche

Seit 50 Jahren ist die Kirche im Dorf

Die Kirchengemeinde Tannenhausen-Georgsfeld feierte vom 17.-25. September 2011 ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläums-Festwoche. Diese begann am Sonnabend, 17. September, um 9 Uhr mit einem Flohmarkt, der bis Mittag dauerte. „Wir freuen uns auf eine bunte, fröhliche Woche der Begegnung und haben uns um ein Programm bemüht, bei dem alle Mitglieder der Gemeinde, aber auch Menschen von außerhalb, etwas für sich finden“, sagte Pastor Uwe Noormann und ergänzte: „Die Kirche soll im Dorf bleiben, aber sie kann das nur, wenn das Dorf auch in der Kirche bleibt und mitmacht. Gemeinde lebt davon, dass Gottes Geist uns bewegt und wir uns bewegen lassen.“

In diesem Sinne fand am Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Gelände der Kirche ein großes offenes Gemeindefest statt, für das die kirchlichen und örtlichen Gruppen ein buntes Programm auf die Beine stellten. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt: Es gab  Würstchen, Tee und Kuchen, aber auch frische Waffeln, eingelegte Früchte, gebrannte Mandeln und alkoholfreie Cocktails. Ein buntes Programm mit Spielen, Bastelaktionen, Ponyreiten und dem Spielmobil wurde von Jung und Alt gerne wahrgenommen. Beim Spiel ohne Grenzen testen 6er-Mannschaften aus den Vereinen ihre Geschicklichkeit.

Diese Gruppe plante das Jubiläum

Diese Gruppe plante das Jubiläum

Der Sonntag, 18. September, stand ganz im Zeichen der Musik und des Posaunenchores der Kirchengemeinde, der ab 14.30 Uhr mit einem Festkonzert sein 50-jähriges Bestehen feierte und im Anschluss zu einem gemütlichen Beisammensein einlud. „Zusammen mit Bläsern aus Plaggenburg, Middels und Eversmeer werden wir einen rund 70 Personen starken Chor bilden, der schon seit Wochen für ein außergewöhnliches Programm übt“, sagte Günter Tholen, Leiter des Posaunenchors Tannenhausen-Georgsfeld. „Außergewöhnlich deshalb, weil es von Chorälen über mitreißende Tango-Bearbeitungen bis hin zu Swing reicht. Es ist sind viele moderne kirchliche Stücke dabei, vor allem Swing“, ergänzt Tholen mit einem Lächeln, „es wird also ein beswingter Nachmittag.“ So war es dann auch. Auch dass es zu Beginn wie aus Eimern goß, trübte die  Stimmung wenig.

Weiter ging es am Dienstag, 20. September, mit einem Teenachmittag, bei dem genug Zeit war, bei Tee und Kuchen gemütlich über alte Zeiten zu klönen. „Es hat sich viel verändert und verbessert in den letzten 50 Jahren, das hört man immer wieder in den Erzählungen der älteren Gemeindeglieder“, berichtet Noormann. „Als die Gemeinde noch keine eigene Kirche, kein Gemeindehaus hatte, sondern meist zu Fuß nach Aurich zum Konfirmandenunterricht oder zu Beerdigungen musste, da war die Anteilnahme am kirchlichen Leben mit viel größeren Mühen verbunden.“ Für Unterhaltung sorgten beim Teenachmittag auch die Georgsfelder Handörgler und der Bastelkreis, der alte Handarbeitskunst vorführt. Viele Teilnehmer brachten alte Bilder mit, die zu der Ausstellung weitere Eindrücke einer bewegten und lebendigen Gemeinde zeigten.

Der Mittwoch und Donnerstag waren die Tage für die jüngeren Gemeindeglieder. Am 21. September trafen sich die Vor- und Hauptkonfirmanden ab 16 Uhr zu einem gemeinsamen Konfirmandennachmittag. Mit einer ‘Rallye’ wurden sie durch die Geschichte der Gemeinde geführt und hatten manches kleine Detail zu finden. An dem Kindervormittag am 22. September, beteiligten sich die örtlichen Kindergarten- und Schulkinder zu Spiel und Spaß mit Liedern und Aufführungen im Festzelt. Viele Eltern und Großeltern nahmen sich die Zeit, um bei den Aufführungen und Spielen dabei zu sein.

Ausgelassen ging es dann weiter mit einem Festabend im schön dekorierten Festzelt mit Musik und Tanz am Freitag, 23. September, ab 20 Uhr. Die mitreißende Musik kam von Bernd Emkes aus Ihlow, dso dass die Tanzfläche immer gut ausgelastet war.

Den Abschluss fand das Jubiläum am Sonntag, 25. September, mit einem festlichen Gottesdienst um 14.30 Uhr mit Beiträgen der Chöre der Gemeinde. Die Predigt wurde Superintendent Tido Janssen halten. Weil alle mit anpackten, war anschließend das Zelt binnen kürzester Zeit umgeräumt, um bei Tee und Kuchen die Festwoche ausklingen zu lassen.

Das war unser Programm.

Wir haben eine tolle Festwoche erlebt. Alle Gruppen der Gemeinde haben sich auf ihre Weise eingebracht und so zu einer glanzvollen Festwoche beigetragen, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.